Mobile Marketing: Targetingoptionen

Kein anderer Kanal bietet so viele Targetingoptionen wie das Smartphone. Streuverluste können so minimiert und Relevanz geschaffen werden. Eine Übersicht mit Anwendungsbeispielen.

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Geräte Targeting:

Kampagnen können für unterschiedliche Endgeräte aufgesetzt werden. Üblicherweise geschieht dies für die Geräteklassen Tablet, Desktop und Smartphone. Somit kann gewährleistet werden, dass eine höchst mögliche Reichweite generiert wird. Möglich ist es aber auch, nur ganz bestimmte Geräte oder Betriebssysteme anzusprechen. Beispielsweise nur iphone 5 Nutzer. Der Gerätetyp kann über den AdServer ausgelesen werden. Werbetreibende haben so die Möglichkeit gezielt für das iphone 6 zu werben. Oder Apps zu bewerben, die es nur für ein bestimmtes Betriebssystem gibt.

Installierte Apps:

Installierte Apps sagen viel über den Nutzer aus. Sind viele Spiele installiert, wird eine grundsätzliche Offenheit gegenüber Gaming Apps vorhanden sein. Vermarkter, wie Twitter, bieten es an, genau auf die verwendeten Apps und Kategorien das Targeting auszurichten.
Aber auch die eigenen Nutzer können gezielt wieder angesprochen werden, um beispielsweise eine erneute Nutzung der App zu bewerben. Hierbei müssen dem Vermarkter die IDFA/ Ad IDs der Kunden zur Verfügung gestellt werden.

Verbindungstyp:

Ist es das Ziel einen Smartphone Nutzer zu einem Download zu bewegen, wie beispielsweise einer App, kann es zielführend sein, nur Nutzer zu targeten, die LTE nutzen oder mit dem W-Lan verbunden sind, um eine direkte Aktivierung durchzuführen.

Besuchte und aktuelle Standorte:

Viele Apps fragen bei der Installation, ob der Standort gespeichert werden darf. Warum? Standortdaten sind pures Gold wert. Spezialanbieter wie z.B. adsquare haben sich darauf spezialisiert diese professionell auszuwerten. Hierdurch besteht die Option Zielgruppen anhand deren Aufenthaltsorte zu bilden, wie z.B. Männer, die regelmäßig Baumärkte besuchen. Ebenfalls ist es möglich Personen genau dann mit einem Werbemittel zu kontaktieren, wenn diese sich an einem Point of Interest befinden.

Demografie:

Alter, Geschlecht, Einkommen und weitere Informationen, werden meist als 3rd Party Data hinzugefügt. Die Qualität der Daten hängt von der Erhebung ab.

Wetter:

Temperaturen verändern die Bedürfnisse. Werbetreibende aus der Gastronomie können z.B. unterschiedliche Banner erstellen, die sich nach Wetterbedingungen richten. Das Werbemittel für den Cappucino wird bei Regen ausgespielt, während der kalte Cocktail bei Sonnenschein das gastronomische Angebot bewirbt. Die Wetterdaten werden über eine Schnittstelle vom Wetteranbieter an den Adserver übertragen.