Mobile Marketing Kampagnen

Gute Mobile Marketing Kampagnen haben ein Happy End.  Die Customer Journey ist durchdacht sowie präzise auf die Bedürfnisse der mobilen Nutzung abgestimmt. Sie berühren die Zielgruppe emotional und wecken Interesse für das Produkt.Und ganz wichtig: Machen dieses mobil auch erlebbar.

Damit dies gelingt, sind einige Details zu beachten. Andernfalls wird Werbebudget sinnlos verfeuert und verärgert schlimmstenfalls potenzielle Kunden, anstatt diese zu begeistern.

Das wichtigste Element ist, neben einer für Smartphone Displays geeigneten Kreation, die passenden Infrastruktur. Nichts ist sinnfreier, als „Mobiler“ einfallslos auf nicht für dieses Gerät optimierte Seiten zu lenken. In der Hoffnung, der Besucher wird sich da schon irgendwie durchkämpfen. Denn genau das wird nicht passieren. Sobald ein Stolperstein kommt und die Bedürfnisse ignoriert werden, sind diese potentiellen Kunden schneller weg als auf jedem anderen Kanal. Ein paar Beispiele von Kampagnen mit Verbesserungspotenzial sowie perfekt gemachten Strategien.

Sparkasse S-Kredit: Ausbaufähige Kreation und suboptimale Customer Journey…

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Schwerlich ist der Text auf dem Banner zu lesen und insgesamt nicht wirklich an die Bedürfnisse der mobilen Nutzung angepasst.

Bei Klick auf weiter erscheint die Auswahl der Bank als Popup. Naja…

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Obwohl die Kreditsumme vorher definiert wurde, werden die Werte nicht übernommen. Besucher müssen auf einer mobil nicht optimierten Seite dies erneut tun, um danach auf einer Fehler Seite zu gelangen. Details in klitzekleiner Schrift sind kaum lesbar und verunsichern eher, anstatt hilfeich zu sein. Ausbaufähig…

 

Dreamlines: Keine mobile Landingpage…

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Ansprechend gestaltet ist der 2:1 Banner und liefert alle Infos kompakt auf einen Blick. Der günstige Preis verführt schnell zu einem spontanen Klick, um mehr zu erfahren. Allerdings führt der Link auf eine nicht mobil optimierte Website. Mit dem Smartphone irgendetwas weiterführendes zu tun, geschweige denn zu buchen ist absolut unmöglich…

Guter Content anstatt reiner Abverkauf

Bucht man eine Kreuzfahrt auf dem Smartphone? Wohl eher eine Ausnahme, als die Regel. Noch. Aber gerade bei Schnäppchen sollte diese Möglichkeit zumindest existieren. Braucht man denn wirklich eine mobil optimierte Seite? Ja, weil gerade so ein emotionaler Zugang zu Interessenten möglich ist. Hier wäre es smart attraktiven Content zu hinterlegen und eine tiefergehende Interaktion mit dem Produkt anzubieten.
Jedem, der Montagmorgens deprimiert mit Fluchtgedanken in der U-Bahn Tristesse gefangen ist, erhellt ein kurzes Video mit bunten Schiffen und blauem Meer flink die Stimmung.  Das erste positive Markenerlebnis ist geschaffen. Abends kann er entspannt am heimischen Computer via Re-targeting angesprochen und direkt auf die Buchungsstrecke geführt werden. Oder man bietet am Ende des Clips eine „Click2Mail“ Funktion an, um Adressen zu generieren und so Interessenten später erneut ansprechen.
Vermarkter, wie z.B. United Internet Media, bieten es an sog. „Storytelling Ads“ zu verwenden. Die Reihenfolge der Geräte und Werbemittel kann frei gewählt werden. Agenturen sind hier gefordert eine aufeinanderaufbauende Story zu erzählen, die optimal auf den Nutzungskontext sowie das Gerät angepasst ist. Basis für das Targeting sind Logindaten, die Mailaccounts und Geräte eindeutig Benutzern zuordnen.

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